Tennis in the Face: Wenn der Tennisball zur Waffe wird

In Tennis in the Face sagt der Spieler gleich zu Beginn den Drogen den Kampf an. Statt als Drogenermittler oder wenigstens Drogenhund auf die Straße zu gehen und Drogenbosse hochzunehmen, schlüpft man allerdings in die Rolle eines ehemaligen Abhängigen. Als ehemaliger Tennisprofi hat der Hauptcharakter von Tennis in the Face sich mit seinem Drogenkonsum um alles gebracht und sinnt nun auf Rache.

Doch als Tennisprofi mangelt es einem für gewöhnlich an der nötigen Expertise um es mit Kartellen und gewalttätigen Drogenbossen aufzunehmen. Doch in Tennis in the Face erkennt unser Tennisass sein ganz besonderes Potential und tötet jeden, der sich ihm in den Weg stellt mit einem gezielt geschlagenen Tennisball. Da Tennisbälle bekanntlich eine Durchschlagskraft haben, die die einer gewöhnlichen Pistolenkugel bei weitem übersteigt, kann ein einziger Tennisball gar zur Tötung gleich mehrerer Widersacher dienlich sein.

Spielerisch ist Tennis in the Face sehr simpel. Jedes Level im Spiel umfasst nur einen einzigen Bildschirm und der Spieler muss mit dem linken Analogstick die Flugbahn seines Tennisballs festlegen. Auf Knopfdruck feuert man anschließend seinen Tennisball in die angezeigte Richtung und muss dann hoffen, dass dieser, nach meist zahlreichen reflektierenden Zusammenstößen möglichst viele der Widersacher vom Bildschirm tilgt. Die Zahl der Tennisbälle, die einem in einem Level zur Verfügung stehen, ist zwar beschränkt, aber durchaus großzügig gewählt, so dass man die meisten Level im ersten Versuch erfolgreich absolvieren dürfte.

Doch der Sieg ist nur die halbe Miete und so wird der Spieler mehr oder weniger subtil dazu aufgefordert, möglichst effizient die Level abzuräumen. Am Ende eines jeden Levels wird nämlich angezeigt, wie viele Tennisbälle man noch übrig hat und eine Zielvorgabe zeigt an, wie viele Tennisbälle man im Idealfall übrigbehalten sollte. Gelingt es einem, die Zielvorgabe  zu erreichen, kann man sich nicht nur über eine höhere Punktzahl freuen, sondern vor allem auch eine Krone einheimsen. Diese ziert anschließend das jeweilige Level auf der Karte.

Tennis in the Face spielt sich recht ordentlich und kann durchaus viel Spaß machen. Allerdings ist das Spiel abseits der Tennis-Thematik auch recht ähnlich zu zahlreichen Handy-Spielen, sowohl was die grundlegende Spielmechanik anbelangt, als auch was die Spielstruktur betrifft. Insofern lohnt sich Tennis in the Face auch vor allem für Spieler, die, ähnlich wie Handyspieler, nach einem kurzweiligen Spiel für kurze Spielrunden sucht.

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