Wonder Shot testet euren Umgang mit allerlei Fernkampfwaffen

Der Fernkampf ist eine vielfältige Angelegenheit, selbst abseits von modernen Schusswaffen erfreuen sich zahlreiche Methoden des Fernkampfs großer Beliebtheit in der Welt der Videospiele. Pfeil und Bogen, Bumerang, Schleuder und Hammer. Hammer? Nun, die Macher von Wonder Shot haben neben Zelda offenbar auch Marvels Thor als Inspirationsquelle genutzt.

In Wonder Shot dreht sich alles darum, möglichst schnell mit eine vorgegebenen Fernkampfwaffe alle Gegner zu töten. Jede der vier Waffen bringt hierbei individuelle Verhaltensweisen mit sich. Billard-Spieler sollten sich bei der Schleuder heimisch fühlen, denn die von ihr abgefeuerten Projektile verhalten sich wie eine Billardkugel. Stößt ein Projektil an eine Wand, so wird es reflektiert, somit kann die Schleuder verwendet werden, um Gegner, die sich hinter Wänden verstecken, zu erlegen. Die wohl gewöhnlichste Waffe im Spiel sind Pfeil und Bogen, die sich genau so verhalten, wie man es erwarten würde: Die Pfeile fliegen schlicht geradeaus und können schlicht optional für mehr Durchschlagskraft aufgeladen werden.

Ziemlich interessant verhält sich der Bumerang, der erwartungsgemäß nach einem Wurf wieder zum Nutzer zurückkehrt. Allerdings kann man den Bumerang nach dem Wurf in seiner Position festhalten, indem man den Angriffsknopf gedrückt hält. Bewegt man sich dann im Level, kann man dadurch den Rückweg des Bumerangs beeinflussen. Lässt man den Knopf später los, so fliegt der Bumerang auf direktem Weg zur neuen Position des Spielers. Schließlich wird der Hammer in eher ungewöhnlicher Weise verwendet. Statt den Hammer in unmittelbarer Nähe zu schwingen, kann man den Hammer nur werfen, oder aber, indem man einen Hammerwurf auflädt, durch Wände hindurch eilen. Letztere Option belässt die Wände allerdings interessanterweise unbeschädigt.

Das Leveldesign in Wonder Shot ist nun recht simpel, in einen Bildschirm umfassenden Arenen tauchen Gegner auf und müssen mit der vorgegebenen Waffe so schnell wie möglich besiegt werden. Dabei setzt das Spiel auf eine Kombination aus Geschicklichkeits- und Denkaufgaben, denn manchmal ist es nicht ganz offensichtlich, wie man die Waffe verwenden kann, um sich seiner Gegner zu entledigen. Genaues Zielen ist in jedem Fall wichtig, wenn man gute Zeiten erzielen möchte, denn das Spiel ermöglicht keine kontinuierlichen Angriffe. Schießt man mit Pfeil und Bogen daneben, muss man seinen Pfeil zu Fuß wieder einsammeln, schießt man mit seiner Schleuder, muss man warten, bis das Geschoss nicht mehr zu sehen ist und so weiter.

Wonder Shot bietet eine interessante Kombination aus Geschicklichkeits- und Denkaufgaben und kann für einige schnelle Spielrunden durchaus überzeugen. Allerdings geht dem Spiel relativ schnell die Puste aus, da die verschiedenen Designmöglichkeiten mit den vier Waffen etwas zu eingeschränkt sind, um das Spiel über lange Zeit interessant zu halten.

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