Hyperdrive Massacre lädt zu Weltraum-Schlachten im Auto ein

Hyperdrive Massacre

Wieso muss man unbedingt Raumschiffe im Weltraum verwenden, wenn man andere Leute über den Haufen schießen möchte? Autos erfreuen sich schließlich größter Beliebtheit, da wäre es doch nur logisch, mit seinem Vierräder auch im Weltraum für Unordnung zu sorgen! Das haben sich die Macher des Multiplayer-Spiels Hyperdrive Massacre wohl gedacht, bevor sie an die Entwicklung des Spiels geschritten sind. Ob das Ergebnis uns überzeugen kann lest ihr in diesem Test.

Wie bereits angesprochen steigt man in Hyperdrive Massacre in ein Auto um sich mit anderen Autos im Weltraum heiße Gefechte zu liefern. Hyperdrive Massacre bietet keinen klassischen Singleplayer, sondern ist auf Multiplayer-Schlachten ausgelegt. Einzelspieler können dennoch mit der Unterstützung von Computer-gesteuerten Mitspielern ihre Fahrkünste unter Beweis stellen, allerdings dürfte die Motivation für Einzelspieler recht schnell verfliegen.

Hyperdrive Massacre bietet eine Reihe verschiedener Spielregeln, so beispielsweise ein Death Match, in dem man möglichst viele Punkte dadurch erzielen soll, dass man gegnerische Autos abschießt, sowie einen Rennmodus, in dem man möglichst viele Punkte erreichen soll, indem man Punktkugeln einsammelt, von denen zu jedem Zeitpunkt nur eine auf dem Bildschirm zu finden ist. Gespielt wird stets auf einem einzelnen Bildschirm und die Steuerung ist eine Kombination aus Weltraumshooter- und Rennspiel. So beschleunigt man mit RT, steuert aber die Richtung, in die sich da Auto bewegt relativ zur Position auf dem Bildschirm – also unabhängig von der Orientierung des Wagens – frei mit dem linken Analogstick. Die Waffen und Schilde lassen sich mit den Face-Buttons aktivieren.

Hyperdrive Massacre

Leider macht das Arena-artige Geballer im Weltall nicht so viel Spaß, wie man es sich erhoffen sollte, zumal ein solches nahezu reines Multiplayer-Spiel schon einen recht weiten Kreis an Spielern ansprechen sollte, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass man seine Freunde für das Spiel begeistern kann. Die Autos tragen eigentlich nichts dazu bei, das Spielkonzept im Vergleich zu einem klassischen Weltraumshooter aufzufrischen und in Sachen Spielmechanik sind eine große Zahl anderer Weltraumshooter auf der Xbox One einfach bedeutend besser – und ebenfalls zu einem schmalen Preis zu haben. Der Multiplayer-Fokus ist zwar tatsächlich ungewöhnlich und eigentlich eine nette Idee, doch kann der Funke einfach nicht so recht überspringen, wenn man zuvor eine ganze Menge runderer Weltraumshooter gespielt hat.

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